Schuljahr 2017/18

September 2017

Streitschlichterausbildung 2017

Vom 27. bis zum 29.9.2017 waren wir –Elias (Kl. 9), Lenny und Shania (Kl. 8) - zur Streitschlichterausbildung in Papstdorf in der Sächsischen Schweiz. In insgesamt 16 Stunden absolvierten wir mit rund 160 Schüler und Schülerinnen aus ganz Sachsen in einer Gruppe von 12 Leuten eine Ausbildung zum Mediator. Für jede Gruppe gab es einen einzelnen Seminarraum in dem die Ausbildung mit einem Trainer durchgeführt wurde. Wir empfanden die Ausbildung als sehr interessant sowie informativ und freuen uns auf das Wirken als Streitschlichter an unserer Schule.

Die Aufgabe eines Streitschlichters ist es, zwischen zwei Konfliktparteien unparteiisch zu vermitteln. Dabei ist es nicht ihre Aufgabe einen Schuldigen zu suchen, sondern mit den Streitenden gemeinsam eine Lösung für ihr Problem zu finden. Der Inhalt dieser Schlichtungen ist dabei vertraulich, und wird nicht an Dritte weitergeleitet.
Solltet ihr also als Schüler irgendwelche Konflikte haben, sind wir gern bereit euch zu helfen und zu vermitteln.

Shania Leoni Frank

   


Sportfest 2017

„Willst Du mal riechen?“ Triumphierend hält – wir nennen ihn Tim – seine Socken hoch. Die seien gebraucht, im Sinne von alt und eigentlich benutze er sie nicht mehr. Nur noch ein letztes Mal: „Morgen wecken wir Socken ein!“ Das war vergangene Woche. Das Sportfest stand vor der Tür.
Nach Aufgaben wie „Kirschkernspucken“ und Verschenken von „Geheimpräsenten“ in den zurückliegenden Jahren nun also „Socken einwecken“. Gebrauchte Socken werden mit Watte gefüllt und, wie auf dem Rummel, wird dann versucht, die Knäuel in eine leere Aluminiumbüchse zu werfen; ein Spaß mit dem Viola Janda Erfahrung hat. Ihre Schüler dürfen sich schon mal mit solchen Sockenknäuel in der Turnhalle bewerfen. Sie nennt das „Schneeballschlacht“.
Beim Sportfest haben alle Teilnehmer Freude gehabt, auch und vor allem bei den Staffeln: Jonglieren von Tennisbällen auf Tabletts, oder von mit Wasser gefüllten Bechern, oder anderem Labilen. Besonders „super“ fanden unsere Kinder die Teilnahme ihrer Eltern an den Geschicklichkeitsrennen. 
Das Sportfest ist heute Geschichte. Alle haben sich wohlgefühlt und ihren Spaß gehabt. Für die ersten drei in einer Disziplin gab‘s in diesem Jahr sogar Medaillen. Ein ganz großer Dank aber geht an die Eltern unserer Aktiven, die sich als ehrenamtliche „Kampfrichter“, „Zeitnehmer“ und Montageprofis zur Verfügung gestellt haben. Und schließlich bedanken wir uns bei den Schülerinnen der Klasse 4, die vor Beginn des Festes die „Erwärmungsphase“ für alle angeboten haben.
Nach dem Sportfest ist vor dem Sportfest. Wir haben wieder einmal bewiesen, dass Teamarbeit unter Schülerinnen und Schülern, im Verbund mit Lehrern und im Zusammenwirken mit Eltern Tradition hat und beeindruckend gut funktioniert. Das Engagement aller Eltern ist enorm. Viola Janda ist zufrieden; sie denkt laut über eine „Elternstaffel“ im nächsten Jahr nach...
Natürlich hat auch die Sekundarstufe ihr Sportfest in gewohnter Souveränität über die Bühne gebracht, will heißen, auf dem Sportplatz der Förderschule in Coswig veranstalten können. Den Hut hatte wieder und ebenfalls in bewährter Weise Thomas Melcher auf. Nein, von Flöhe hüten könne keine Rede sein, schmunzelt der Sportlehrer: „Für uns Lehrer, aber auch für unsere Schüler ist das mittlerweile zur angenehmen Routine geworden; da muss keiner „gehütet“ werden!“
Etwas Besonderes – Erstmaliges – habe das vergangene Sportfest am 15. September aber dennoch mit sich gebracht, erzählt er stolz: „Alle früheren Bestmarken beim Weitsprung, Schlagballweitwurf, Kugelstoß und den 50-, bzw. 75-Meter-Läufen der Jungen wurden in diesem Jahr mindestens eingestellt, oder sogar verbessert“.

   
         
   

 

August 2017

„Gott macht Mut“ - Familiengottesdienst zum Schulbeginn

Mehrere hundert Kehlen, unterstützt durch Kantorin Erdmute Trepte am Klavier und Pfarrer Matthias Quentin, verhalfen “Gottes Liebe ist so wunderbar“ zum großen musikalischen Erlebnis. Am Sonntag, dem 13. August waren Eltern, Schüler und Lehrer in die Peter-Pauls-Kirche in Coswig zum gemeinsamen Familiengottesdienst der Gemeinden Coswig und Brockwitz gekommen. Traditionell – so auch in diesem Jahr – wurden dort zum Schuljahresbeginn nicht nur die „Neuen“, unter dem Motto: „Gott macht Mut“ für das kommende Jahr mit einem Segen bedacht.
Matthias Quentin bezog sich in seiner Predigt auf die Geschichte, in der Moses mit einem Stab Wasser aus einem Felsen sprießen lässt und so sein Volk vor dem Verdursten rettet. Gott versorge in seiner Liebe die Menschen mit Wasser als der wichtigsten Lebengrundlage, sagte Quentin. Seine Worte wurden „plastisch“ durch Rausch- und Tropfgeräusche verdeutlicht, wie auch beim Singen „so hoch“, „so breit“, „so tief“ gemeinsame Bewegungsrhythmen eine gelungene Interaktion im Gottesdienst unterstrichen.

 

Hurra, die Schule geht los

Große Augen, gespannte Gesichtszüge und vereinzelt auch feuchte Hände: der Schuleintritt der Klasse 1 hatte es für „die Neuen“ in sich. Ein verloren gegangener Schlüssel stand im Mittelpunkt der „Zaubertruhe“, dem seit Februar von Klasse 2 einstudierten lustigen Theaterstück. Für den festlichen Rahmen sorgten „hauseigene Musiker“, die ein Klavierstück zu vier Händen und eines für Flöte und Gitarre beisteuerten.

Pfarrer Gutsche sprach bei seinen Grußworten von einem Neubeginn im Leben der Kinder – aber auch der Eltern – und davon, dass gegenseitige Hilfe und ein offenes Miteinander diesen neuen Lebensabschnitt bestimmen sollten. Immerhin bekämen alle Beteiligten Unterstützung „von unten, vor allem aber auch von oben“!
 

   
         
   

 Fotos: Kunze

Seite 1 von 7

Spendenprojekt:
Kinderheim in Kankobe
Uganda

Beginnend mit einer Aktionswoche im November 2012
und mit Unterstützung des Jangu e.V. wurde inzwischen eine
Partnerschaft mit dem Kankobe Kinderheim aufgebaut.
Feste Patenschaften unserer Schulklassen mit Kindern vor Ort und E-mail bzw.Briefaustausch in englischer Sprache ermöglichen unseren Kindern interkulturelles Lernen und stärken Ihr Bewusstsein Gutes zu tun.
 
Wir informieren Sie regelmäßig über den aktuellen Stand unseres Projektes. Sprechen Sie auch gern Ihr Kind darauf an.
 
Spendenprojekt der evangelischen Schule Coswig
 





Unser
Projekt
für
Uganda
...